Klaus Müller-Wille

ist Professor für Skandinavistik an der Universität Zürich. Er studierte Nordische Philologie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Kiel und Göteborg. An der Universität Basel promovierte er mit einer Arbeit zur Theorie des Archivs in Texten von Carlo Jonas Love Almqvist und habilitierte sich mit einer Studie zu Phänomenotechniken in der dänischen und schwedischen Experimentalliteratur («Figuration des Realen»). Seit 2008 ist er Inhaber der Professur für Nordische Philologie an der Universität Zürich. Hinzu kamen Gastforschungsaufenthalte an den Universitäten Odense und Aarhus.  Im Jahr 2019 wurde er mit dem Preis der Schwedischen Akademie für die Vermittlung schwedischer Kultur im Ausland ausgezeichnet.